Die Liebe sei ungeheuchelt, hasst das Böse, strebt nach dem Guten
Röm12,9

Wie gut, dass Regen fällt, nach langer Zeit der Trockenheit. Wir sind zwar hier im sonnigen Mitterteich, doch sind die Felder so trocken, dass die armen Bauern große Not haben. Selbst die Pflugscharen können den Boden nicht wenden, weil die Erde bröselt. Die neue Saat wurde eingebracht, der Wind wehte den Staub über die Felder.

Plötzlich heute Nacht beginnt ein Wind und ich rieche förmlich den Regen. Es dauert noch ein zwei Stunden, dann ist er da. Ich freue mich für die Bauern und danke Gott dafür. Allerdings dachte ich nicht an unsere Schuhe die noch vor dem Wohnwagen standen. Sie waren vollgelaufen.
Was für den einen Glück bedeutet, ist für den andern Lernakt.

Wenn wir das Gute wollen, dann können wir auch mit den Schwächen umgehen. Denn Gott selbst kennt sie und macht uns auf seine Art aufmerksam. Er ist ein liebender Gott, der seine Kinder liebt.

Gebet

Herr wir danken Dir, dass du uns täglich klar machst, dass wir zwar das Gute wollen und das Böse hassen, doch bleiben wir nicht verschont von unseren eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlern. Dennoch trösten wir uns damit, dass du uns immer mehr zu Menschen machst, die sich reinigen lassen im Wasserbad deiner Liebe. Denn Du bist kein Heuchler, sondern hast Humor und gehst liebevoll mit uns um. Danke dafür und danke, dass du uns liebst. Amen